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Bauherren setzen auf Zertifikate



Bauherren setzen zunehmend auf den ökologischen Baustoff Holz. Foto: dpd
Bauherren setzen zunehmend auf den ökologischen Baustoff Holz. Foto: dpd
SCHON DIE RÖMER wussten, dass die Funktionalität und Schönheit eines Fußbodens weitgehend von der Beschaffenheit des Unterbodens abhängig ist. Und auch in unserer heutigen Zeit spielt ein fachgerecht hergestellter Estrich im wahrsten Sinne des Wortes eine tragende Rolle bei der Ausführung von Fußböden aus Fliesen und Naturstein, Parkett und Holzdielen sowie Teppichboden und Laminat.

Ob im Neubau oder in der Modernisierung: Fußböden werden heute vor der Verlegung des abschließenden, sichtbaren Bodenbelags in der Regel mit einem mineralischen Estrich vergossen. Der Estrich dient dazu, Unebenheiten des Rohbodens auszugleichen und so einen sauberen Untergrund zu schaffen. Zudem verbessert er die Trittschalldämmung und eignet sich sehr gut, um Leitungen der Fußbodenheizungen zu vergießen.

Der einzige Nachteil: Ein nass eingebauter Estrich etwa auf Zementbasis hat eine lange Trocknungszeit und kann daher den Innenausbau verzögern. Besonders lange kann die Trocknung beim Einbau einer Fußbodenheizung dauern, da der Estrich hier dicker verlegt werden muss. Beschleunigen lässt sich die Trocknung bis zur sogenannten Belegreife durch bestimmte Zusatzmittel von Spezialherstellern. Diese Zusatzmittel werden dem Estrich beigegeben und sorgen dafür, dass mit der Verlegung von Fliesen, Parkett oder anderen Bodenbelägen deutlich früher begonnen werden kann. Allerdings: In den heute dichten und gedämmten Gebäudehüllen reichern sich Schadstoffemissionen stärker an und können so die Gesundheit noch mehr belasten als in alten, weniger dichten Gebäuden. Nachgewiesen werden Wohngesundheit und Umweltverträglichkeit etwa durch Institute, die sich dem gesunden Bauen und Wohnen ohne unerwünschte Schadstoffe verschrieben haben. Sie stellen Zertifikate aus, an denen sich die Bauherren orientieren können.

Holz als ökologischer Baustoff: Wer konsequent auf ökologisches Bauen und Wohnen setzt, kann in einem Haus oder einem Anbau aus Massivholzmauern auch die Decken und Dächer aus massivem Holz anfertigen lassen. Sehr gut dazu geeignet ist sogenanntes Brettstapelholz, etwa die Profilholz-Elemente (PHE). Profilholz-Elemente bestehen aus unbehandelten Massivholzbrettern und Metallstiften. So ermöglichen sie einen konsequent wohngesunden Rohbau und aus dem nachwachsenden Naturmaterial. tth
  
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