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Sonderveröffentlichung

Trauer

Bestattungskosten sind Sache der Erben

Helfer in schweren Stunden

Wer bestattungspflichtig ist, also die Bestattung eines Verstorbenen veranlassen muss, legen die einzelnen Landesbestattungsgesetze fest. Foto: djd/kzenon
Wer bestattungspflichtig ist, also die Bestattung eines Verstorbenen veranlassen muss, legen die einzelnen Landesbestattungsgesetze fest. Foto: djd/kzenon
NACH GELTENDER RECHTSLAGE müssen die Erben Verstorbener deren Bestattung bezahlen. Nur unter bestimmten Umständen können sie diese Kosten umgehen. Paragraph 1968 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) besagt wörtlich: „Der Erbe trägt die Kosten der Beerdigung des Erblassers.“ Wer ein Erbe ausschlägt, muss demnach die Kosten der Bestattung nicht übernehmen. Gibt es auch keine anderen Erben, trifft die Kostentragungspflicht bestimmte (gegenüber dem Verstorbenen zu Lebzeiten) Unterhaltspflichtige wie Ehepartner, Eltern oder Kinder. Diese sind allerdings nicht selten identisch mit den Erben. So muss jemand unter Umständen als Unterhaltspflichtiger die Bestattung bezahlen, auch wenn er das Erbe ausgeschlagen hat. Allerdings muss eine mögliche Unterhaltspflicht auch tatsächlich bis kurz vor dem Tod bestanden haben.
   

Bestattung Heimkehr GmbH

Können weder Erben noch Unterhaltspflichtige für die Kosten herangezogen werden, müssen diese im Ergebnis meist durch die sogenannten Bestattungspflichtigen getragen werden. Wer bestattungspflichtig ist, also die Bestattung eines Verstorbenen veranlassen muss, legen die einzelnen Landesbestattungsgesetze fest. Ähnlich wie bei der gesetzlichen Erbfolge besteht hier eine Reihenfolge, die sich maßgeblich an der Nähe zum Verstorbenen orientiert. Ehebeziehungsweise eingetragene Lebenspartner von Verstorbenen stehen hier vor Kindern und Eltern in der Regel ganz vorne. Auch dabei handelt es sich jedoch häufig um die gleichen Personen, die womöglich das Erbe ausgeschlagen haben. „Letztendlich sind sie dann dennoch zur Tragung der Bestattungskosten verpflichtet“, erläutert Rechtsanwalt Torsten Schmitt, Rechtsreferent von Aeternitas, der Verbraucherinitiative Bestattungskultur.

Als letzter Ausweg bleibt bedürftigen Kostentragungspflichtigen noch die sogenannte Sozialbestattung. Wer rechtlich letztendlich zur Zahlung verpflichtet ist, diese aber nachweislich nicht leisten kann, erhält vom Sozialamt Hilfe zu den Bestattungskosten. Aeternitas

Vorsorgeordner: Mit einem Griff alles zur Hand haben  

Den Angehörigen eine Last abnehmen    

JEDER HAT SEINE persönliche Ablage – doch in Notsituationen wie einem Todesfall sind Angehörige schnell überfordert und finden die passenden Papiere nicht. Dabei kann der Vorsorgeordner eine große Hilfe sein. Darin haben alle wichtigen Unterlagen für den Krankheits- und Todesfall Platz: persönliche Daten, Leitfäden, das Testament und weitere Dokumente, zum Beispiel der Vertrag für das Baumgrab. So ist mit einem Griff alles zur Hand. Bei Fragen kann man sich auch an ein Bestattungsunternehmen des Vertrauens wenden.
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Feuerbestattungsverein V.V.a.G.
>BNK< Das Bestattungsunternehmen

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