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Handwerk - Die gute Adresse

Ein Schutzmantel für die Fassade

Holzfaser-Dämmplatten an der Fassade sind besonders stabil und druckfest. Schäden, beispielsweise durch spielende Kinder sind bei den Holzfaserplatten nicht zu befürchten. Foto: vdnr/akz-d
Holzfaser-Dämmplatten an der Fassade sind besonders stabil und druckfest. Schäden, beispielsweise durch spielende Kinder sind bei den Holzfaserplatten nicht zu befürchten. Foto: vdnr/akz-d
EINE FASSADEN-DÄMMUNG aus Holzfaser hüllt das Haus schützend ein. Im Sommer hält sie das Innere angenehm kühl und im Winter kuschelig warm, was als angenehmen Nebeneffekt auch geringere Energiekosten mit sich bringt. Gleichzeitig schützt sie vor Witterung, Lärm und Schäden an der Bausubstanz. Damit sie diese Aufgaben dauerhaft sicher erfüllt und eine vollflächige Dämmung geschaffen wird, ist der Einsatz eines optimal aufeinander abgestimmten Wärmedämm-Verbundsystems (WDVS) sinnvoll. Dazu zählen Befestigungsmittel und Kleber für den Verbund mit dem Untergrund genauso wie ein diffusionsoffenes, witterungsbeständiges Putzsystem, welches die Vorteile der Holzfaser unterstützt. Die verputzte Fassade lässt sich mit einem Schlussanstrich nach Bauherrenwunsch fertigstellen.

Feuchtigkeitsregulierende Wirkung

Holzfaser-Dämmstoffe sind wasserabweisend und lassen Regen abperlen. Sie können sogar eine gewisse Zeit lang frei bewittert werden. Ein großer Vorteil, wenn sich etwa das Aufbringen des Putzes nach der Plattenmontage verzögert. Ein weiterer Pluspunkt ist die Diffusionsoffenheit. Das bedeutet, die nachhaltigen Holzfaser-Dämmstoffe schützen nicht nur vor Witterungseinflüssen wie Regen, sondern geben auch Wasserdampf nach außen ab. So wirken sie feuchtigkeitsregulierend und tragen dazu bei, die Konstruktion trocken zu halten.

Holzfaser-Dämmung an der Fassade kann auch vor Algen und Moosen schützen. Dank ihrer hohen Wärmespeicherfähigkeit nimmt die Holzfaser untertags Wärme auf und speichert sie. Die warme Oberflächentemperatur hält sich auch in den kühleren Abendstunden. Dadurch kondensiert deutlich weniger Luftfeuchtigkeit auf dem Putz, die Fassade bleibt trockener und entzieht Algen und Moosen damit die Lebensgrundlage.

Sicher geschützt

Holzfaser-Dämmplatten an der Fassade sind besonders stabil und druckfest. Briefkästen, Wandlampen oder andere leichte Lasten lassen sich einfach mit Standardschrauben befestigen. Spezielle Dämmstoffdübel sind dafür nicht nötig. Auch Schäden durch Stöße oder Schläge, etwa durch spielende Kinder, die bei leichten Dämmstoffen vergleichsweise schnell entstehen, sind bei robusten Holzfaserplatten nicht zu befürchten.

Der Einsatz und die Verwendung von Dämmstoffen aus Holz, Zellulose, Jute, Hanf, Kork, Flachs, Schafwolle, Schilf, See- und Wiesengras, Stroh und Systemen aus diesen Dämmstoffen, haben sich in der Praxis bewährt. Auch unter der Berücksichtigung der Energieeffizienz, des Schallschutzes, des Brandschutzes, des Klimaschutzes, der Nachhaltigkeit und der Gesundheit unter dem Aspekt „gesundes Wohnen“. Eine Reduzierung klimaschädlicher Emissionen und damit der Heizkosten und des Einsatzes nicht erneuerbarer Energien lässt sich im Gebäudesektor durch energetische Sanierung erreichen. akz-d
   
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