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Einfache Wege, Heizenergie zu sparen

Von der Optimierung des Heizsystems profitieren selbst neuere Anlagen. foto: dmitry linovsky/caifas/shutterstock.com/verbraucherzentrale bundesverband e.v./akz-d
Von der Optimierung des Heizsystems profitieren selbst neuere Anlagen. foto: dmitry linovsky/caifas/shutterstock.com/verbraucherzentrale bundesverband e.v./akz-d
SCHON MIT KLEINEN Investitionen kann die Lebensdauer einer Heizung erhöht und damit der Wohnkomfort verbessert werden. Damit können Energie und Kosten eingespart werden. Etwa 85 Prozent des Energieverbrauchs in einem Haus entfallen auf das Heizen und die Warmwassererzeugung. Daraus ergibt sich ein großes Sparpotenzial. Die Heizung ist neben der Wärmedämmung der Bereich, mit dem sich im Rahmen einer energetischen Modernisierung am schnellsten die meiste Energie sparen lässt. 

Dabei muss nicht immer ein neues Heizsystem installiert werden. Häufig ist die Energie schon viel effizienter zu nutzen, wenn alle Komponenten einer Heizung besser aufeinander abgestimmt wären oder einzelne Elemente der Heizung ausgetauscht würden, wie zum Beispiel die Heizungspumpe. Auch eine gute Rohrdämmung, Nachtabsenkung oder ein hydraulischer Abgleich vollbringen wahre Energiesparwunder. Ist die Heizung optimal eingestellt, geben alle Heizkörper gleichmäßig Wärme ab, verursachen diese keine störenden Geräusche mehr – dann entspricht die Heizung viel besser den Bedürfnissen der Nutzer. Darüber freut nicht nur der Heizungsnutzer, sondern auch die Umwelt, denn in Summe bedeutet das einen geringeren Energieverbrauch und damit verbunden niedrigere Emissionen. Auch neue Heizungsanlagen entfalten ihr volles Effizienzpotenzial erst, wenn alle Komponenten der Anlage aufeinander und vor allem auf die Nutzerbedürfnisse abgestimmt sind. Die vorinstallierten Werkseinstellungen können das nicht leisten. 

Maßnahmen zur Heizenergieeinsparung sind:

- Hydraulischer Abgleich. So werden die Heizkörper gleichmäßig warm.

- Austausch der alten Umwälzpumpen durch energiesparende Hocheffizienzpumpen.

- Dämmung aller Heizungs- und Wärmeleitungen.

- Über einen Heizungsfachbetrieb die Heizkurve entsprechend den individuellen Bedürfnissen einstellen lassen.

- Nachts die Heizung absenken. Bei einem gut gedämmten Haus kann die Heizung nachts ganz ausbleiben.

- Auch die Warmwasserbereitung sollte im besten Fall nachts abgesenkt werden.

- Eine regelmäßige Wartung der Heizung durch einen Fachbetrieb der Innung spart Kosten und Ärger.

- Die Warmwassertemperatur sollte auf einen optimierten Stand eingestellt sein.

- Regelmäßig die Effizienz und Betriebsdauer der Zirkulationspumpe überprüfen.

- Die Rohre und Armaturen in den unbeheizten Teilen des Gebäudes dämmen.

- Der Austausch des alten Heizkessels gegen moderne Heiztechnik spart bis zu 20 Prozent Heizenergie ein. akz-d/tth
   
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