Topthemen: Fall Peggy KnoblochFrankenpost-ChristkindNeue B15-AmpelHilfe für NachbarnStromtrasse durch die RegionGerch
Sonderveröffentlichung

Handwerk - Die Gute Adresse

Energieausweise für Immobilien sind Pflicht

Dank der gesetzlich vorgeschriebenen Energieausweise lässt sich die Energieeffizienz von Immobilien besser miteinander vergleichen.
Dank der gesetzlich vorgeschriebenen Energieausweise lässt sich die Energieeffizienz von Immobilien besser miteinander vergleichen.
ER SOLL ÜBER die Energieeffizienz von Gebäuden Auskunft geben und ist seit 2007 gesetzliche Pflicht für die Neuvermietung und den Verkauf von Gebäuden: der Energieausweis. Die wichtigsten Kenndaten dieses Dokuments müssen bereits in der Immobilienanzeige genannt werden. Außerdem muss er bei einer Besichtigung vom Eigentümer vorgelegt und bei Abschluss eines Miet- oder Kaufvertrags im Original oder in Kopie übergeben werden.

Zwei Varianten

Den fünfseitigen Energieausweis gibt es in zwei unterschiedlichen Arten: Als bedarfsorientierte Variante enthält er Daten über den Energiebedarf eines Gebäudes. Dabei spielen Gebäudeeigenschaften wie die Geometrie, Charakteristika der Heizungsanlage oder wärmetechnische Details der Gebäudehülle unter Annahme von standardisierten Rahmenbedingungen (Klimadaten, Nutzerverhalten, Raumtemperatur) eine wichtige Rolle.

Im Gegensatz dazu basiert der Verbrauchsausweis auf dem klimabereinigten Energieverbrauch der Hausbewohner für die Warmwasser- und Wärmeerzeugung durch Erdgas, Heizöl, Fernwärme, Strom oder andere verwendete Energieträger in den zurückliegenden drei Jahren. Als Grundlage dienen die entsprechenden Heizkostenabrechnungen.

Aus dem verbrauchsorientierten Ausweis lässt sich daher der klimabereinigte Energieverbrauch eines Gebäudes von mindestens drei zurückliegenden Jahren erkennen, während der bedarfsorientierte Energieausweis die Immobilie nach der energetischen Qualität der Gebäudehülle und der Anlagentechnik beurteilt.

Der Verbrauchsausweis bildet das Nutzungsverhalten der Bewohner ab. Gemäß der Energieeinspar-Verordnung (EnEV) sind die Anzahl der Wohnungen, das Baualter und der Sanierungszustand eines Gebäudes dafür entscheidend, ob ein Verbrauchsausweis ausreicht oder ein Bedarfsausweis erstellt werden muss. Für Neubauten ist ein Bedarfsausweis nötig. Dies gilt auch für Bestandsgebäude, die weniger als fünf Wohnungen haben, deren Bauantrag vor dem Stichtag 1. November 1977 gestellt wurde und die seitdem nicht energetisch saniert worden sind. Die Kosten für diesen Bedarfsausweis sind in der Regel höher als für den Verbrauchsausweis, der in allen anderen Fällen möglich ist. Energieausweise haben eine Gültigkeit von zehn Jahren. Es lohnt sich, den Ausweis schon vor Ende dieser Zeit erneuern zu lassen. tth

Diesen Artikel teilen / ausdrucken
Firma R. Schwab
Fensterbau Hohenberger
Maler Wich
Brendel Schreinerei und Bauelemente
Deeg Garten- & Lanschaftsbau GmbH
Malerfachbetrieb Müller
Garten & Grün
Schimmel bad & heizung
Die Polsterwerkstatt Wolfgang Hick

^
ÄndernEinverstanden

Diese Webseite nutzt Cookies für Funktions-, Statistik- und Werbezwecke. In unserer » Datenschutzerklärung können Sie die Cookie-Einstellungen ändern. Wenn Sie der Verwendung von Cookies zustimmen, klicken Sie bitte "Einverstanden".

Datenschutz