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Sonderveröffentlichung

Herbstkirchweih in Ahornberg

Erinnerungen an die Weihe der Kirche

Von Samstag bis Montag

Zünftig lässt sich bei gutem Essen, beispielsweise mit Krenfleisch, und einem Schluck Bier die Kirchweih feiern. Foto: dpa/Marcus Führer
Zünftig lässt sich bei gutem Essen, beispielsweise mit Krenfleisch, und einem Schluck Bier die Kirchweih feiern. Foto: dpa/Marcus Führer
GEMEINSAM MIT DEN Gästen von nah und fern feiern die Ahornberger von heute bis zum Montag das traditionelle Kirchweihfest. Die Kärwa in Ahornberg ist in den letzten Jahren zu einem Ort der Geselligkeit geworden. Im Konradsreuther Ortsteil treffen sich nette Leute, um gemeinsam zu ratschen und in den Gasthäusern ein paar schöne Stunden zu erleben.

In erster Linie erinnert die Kirchweih aber an die Einweihung der Dorfkirche Sankt Martin. Die Ahornberger Sankt Martinskirche ist eine spätgotische Saalkirche von 1570. Zum Wahrzeichen Ahornbergs zählt der 54 Meter hohe Kirchturm. Er grüßt weithin ins Land. Die Kirche ist ein Sakralbau, in dem eine wunderbar konzentrierte Stille zu spüren ist – ausgerichtet auf das Altarkruzifix von 1520. Weitere Kunstwerke verkörpern die gotische Monstranz und Epitaphen, von gotisch bis barock. Die Inneneinrichtung der Kirche wurde Mitte des 19. Jahrhunderts neu angelegt. Die schönen Chorfenster stammen aus den Jahren 1940 bis 1943. Sie zeigen die kirchlichen Weihnachtsmotive – Taufe und Abendmahl – Ostern, Himmelfahrt, Pfingsten. Der Entwurf wurde von Werner Ritterbach gefertigt. Die Ausführung entstand unter den Händen von Ferdinand Müller aus Quedlinburg.
  
Blick auf die Ahornberger Dorfkirche Sankt Martin.
Blick auf die Ahornberger Dorfkirche Sankt Martin.
Weithin erklingt aus dem hohen Turm das Glockengeläut. Es wird am Sonntagmorgen die Gläubigen der Kirchengemeinde zum Kirchweihgottesdienst rufen. Die Predigt hält Pfarrerin Andrea Schmolke. Der Gottesdienst beginnt um 9.30 Uhr.

Das Glockengeläut wurde von Friedrich W. Schilling (Heidelberg und Karlsruhe) in den Jahren 1951 und 2000 restauriert. Es ertönt nach dem altkirchlichen „Re Deum“ (evangelisches Gesangbuch, Nummer 191) mit den Schlagtönen d‘ – f‘ – g‘ – b‘. tth  

Gutes aus der fränkischen Küche

Die Ahornberger Kirchweih findet vornehmlich in den Gaststätten der 400-Seelen-Gemeinde statt. Beide Wirtschaften, das Gasthaus Gebhardt und der Gasthof Sack, sind weithin bekannt für ihre Spezialitäten. Beide Wirtshäuser haben eine eigene Metzgerei. Hier weiß der Gast also genau, was auf den Tisch kommt. Zur Kirchweih bieten beide Betriebe unter anderem Enten- und Gänsejung, Wild- und Geflügelerichte, Karpfen und verschiedene Braten oder auch eine frische Schlachtschüssel mit leckeren Klößen. Ein Geheimtipp ist auch das Krenfleisch, das zu den Besonderheiten der fränkischen Küche zählt. Überregional ist diese Spezialität als Tafelspitz bekannt. Das Rindfleisch wird zumeist mit Meerrettichsoße (Kren) zubereitet. tth
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Kirchweih Ahornberg
Gasthaus-Metzgerei Gebhardt
Thomas Zehendner Zimmerei

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