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Anzeigensonderveröffentlichung

Tag der Pflege 12. Mai 2020

Rundum gut versorgt

Ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen

Rund 2,9 Millionen Menschen erhalten ambulante Leistungen laut der Geschäftsstatistik der Pflegekassen und der privaten Pflege-Pflichtversicherung. Foto: Adobe Stock/Ingo Bartussek
Rund 2,9 Millionen Menschen erhalten ambulante Leistungen laut der Geschäftsstatistik der Pflegekassen und der privaten Pflege-Pflichtversicherung. Foto: Adobe Stock/Ingo Bartussek
SO LANGE WIE möglich in den eigenen vier Wänden zu wohnen, wünschen sich viele. Jeder Mensch möchte ein möglichst langes Leben in Gesundheit. Altersbedingt erschweren häufig körperliche Einschränkungen das Leben Zuhause. Pflegebedürftigkeit kann jede und jeden treffen und für diesen Fall gibt es die Pflegeversicherung. Die Pflegeversicherung wurde am 1. Januar 1995 als eigenständiger Zweig der Sozialversicherung eingeführt.

Die Pflegeversicherung

Es gilt eine umfassende Versicherungspflicht für alle gesetzlich und privat Versicherten. Alle, die gesetzlich krankenversichert sind, sind automatisch in der sozialen Pflegeversicherung versichert. Privat Krankenversicherte müssen eine private Pflegeversicherung abschließen.

Wann Pflegebedürftige Leistungen aus der Versicherung bekommen und welche Leistungen das sind, hängt von der Dauer der Pflegebedürftigkeit, vom Pflegegrad und von der Art der Pflege ab. Braucht jemand nur Hilfe beim täglichen Waschen und Einkaufen? Kann die Person sich gut orientieren? Kann sie zu Hause wohnen oder braucht sie rund um die Uhr Betreuung in einem Pflegeheim? Je nach Umfang der Einschränkungen der Selbstständigkeit und der Fähigkeiten gibt es verschiedene Pflegegrade. Die Pflegeversicherung gibt den Pflegebedürftigen dabei die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, wie und von wem sie gepflegt werden. Oberstes Ziel ist es, den pflegebedürftigen Menschen weitestgehend ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.

Allerdings deckt die soziale Pflegeversicherung häufig nicht alle Kosten der Pflege ab. Den Rest tragen die Pflegebedürftigen selbst, gegebenenfalls auch direkte Angehörige oder – im Falle finanzieller Hilfebedürftigkeit – die Sozialhilfe.

Je älter die Bevölkerung, desto höher die Zahl der Pflegebedürftigen. Pflegebedürftigkeit bedeutet für Betroffene und ihre Angehörigen große physische, psychische und finanzielle Belastungen, zumal sich Familienstrukturen verändert haben: In den Familien gibt es weniger Kinder, oft sind diese berufstätig und können sich nicht so intensiv um ihre Eltern kümmern, wie es früher einmal der Fall war. Nach den Vorausschätzungen zur Bevölkerungsentwicklung wird in Deutschland die Anzahl älterer Personen (67 Jahre und älter) bis zum Jahr 2040 voraussichtlich auf knapp 21,5 Millionen steigen. Sie wird damit um 6,3 Millionen oder um 42 Prozent höher sein als die Anzahl der über 67-Jährigen im Jahr 2013. MD
  
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Diakoniestation Marktredwitz
Pflegeteam Lang
       
       

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