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Sonderveröffentlichung

Handwerk - Die Gute Adresse

So beißen Langfinger auf Granit

Moderne Funkalarmanlagen sind in der Lage, eine elektronische Alarmierung mit mechanischer Sicherheitstechnik zu kombinieren. Foto: djd/aba
Moderne Funkalarmanlagen sind in der Lage, eine elektronische Alarmierung mit mechanischer Sicherheitstechnik zu kombinieren. Foto: djd/aba
WER SICH DEMNÄCHST mit dem Gedanken trägt, die Fenster in der Wohnung oder am Haus auf den energetisch höchsten Stand zu bringen, sollte auch an die Einbruchsicherheit denken. Fenster und Türen stellen nach wie vor einen Schwachpunkt in puncto Einbruchsicherheit dar und sind von potenziellen Einbrechern schnell zu knacken.

Damit die Täter auch wirklich draußen bleiben, kann man heute moderne Systeme für die elektronische Alarmierung und mechanische Sicherheitstechnik kombinieren. Mechanische Haussicherheit ist seit jeher die Basis eines guten Einbruchschutzes, Polizei und Verbraucherschützer raten unisono zu den einschlägigen Maßnahmen.

Dieser Schutz löst im Falle eines Falles keine Alarmierung aus und meldet den Einbruchsversuch nicht. Auf dem neuesten Stand der Technik sind mechatronische Melder in Verbindung mit einer Funkalarmanlage. Der Täter hat dann kaum noch eine Chance, ins Gebäudeinnere einzudringen: Setzt der Einbrecher einen Hebelversuch an, lösen spezielle Präventionsmelder an Fenstern und Türen sofort Alarm aus und setzten dem Angreifer zugleich etwa 1,5 Tonnen Widerstand entgegen. Ergänzend zum bereits bestehenden Sortiment verschiedener Mechatronik-Komponenten bietet das Fachhandwerk beispielsweise eine Funk-Fenstergriffsicherung an. Sie ist für alle nach innen öffnenden Fenster geeignet und ersetzt den vorhandenen Griff handelsüblicher Fenster. Einbrechern setzt diese Sicherung schon beim ersten Aufhebelversuch durch einen massiven Stahlriegel einen Druckwiderstand von über einer Tonne entgegen. Gleichzeitig – und noch lange bevor die mechanische Sicherung voll belastet ist – schlägt das System Alarm. Mittels eines Schlüssels kann der Druckzylinder der Funk-Fenstergriffsicherung sogar total verriegelt werden.

Damit wird Einbrechern die Möglichkeit genommen, durch eine eingeworfene Fensterscheibe die Fenstergriffsicherung zu betätigen und das Fenster zu öffnen. Ein Anschluss ermöglicht die Einbindung eines passiven Glasbruchmelders, der auf der Scheibe platziert wird und Alarm meldet, wenn die Fensterscheibe eingeworfen wird. Die Funk-Fenstergriffsicherung ist gleichschließend mit anderen Sicherheitsprodukten, so dass mit einem Schlüssel alle Sicherungen im Haus geöffnet oder verschlossen werden können. tth

Tipps von den Experten der Polizei

Bei Neu-und Umbauten erhält man durch den Einbau geprüfter und zertifizierter einbruchhemmender Türen und Fenster nach DIN EN 1627ff. ab der Widerstandsklasse (RC) 2 einen guten Einbruchschutz. Die kriminalpolizeilichen Beratungsstellen geben Tipps. Die Beamten informieren und beraten zum Einbruchschutz produktneutral und kompetent. Dort gibt es auch das Faltblatt „Ungebetene Gäste. Sicher wohnen – Einbruchschutz“. Die Broschüre enthält Informationen zu baulich/technischen Sicherungseinrichtungen von Türen und Fenstern, Empfehlungen zur Nachbarschaftshilfe mit Tipps sowie Hinweise auf (nichttechnische) Vorkehrungen gegen Einbruch. tth
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