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Handwerk - Die gute Adresse

Wohnraumplus im Untergeschoss

Mit einer guten Planung lassen sich Kellerräume zu vollwertigen Wohnräumen umgestalten. Foto: djd
Mit einer guten Planung lassen sich Kellerräume zu vollwertigen Wohnräumen umgestalten. Foto: djd
ENDLICH GENUG PLATZ für Hobbys, das Home-Office oder für Gäste: Das wünschen sich viele Bauherren. Doch auf kleinen Grundstücken ist die Größe des Eigenheims limitiert.Wer dennoch zusätzlichen Wohnraum schaffen will, kann dafür in die Tiefe gehen. Kellerräume lassen sich heute so individuell gestalten, dass sie Wohnraumqualität fast ohne Abstriche bieten – ohne dass sie baurechtlich als Wohnfläche gelten. Besonders vielseitig und hochwertig, etwa mit großen Glasflächen, lassen sich Hochkeller ausbauen. Diese spezielle Variante ragt bis zu 50 Zentimeter aus dem Baugrund heraus. Die Räume in diesem erhöhten Keller kann man wohnlich gestalten und vielseitig nutzen – nicht nur für die Hauswirtschaft als Bügelzimmer, für Hobby und Fitness, sondern entsprechend ausgebaut ebenso als Gäste- oder Jugendzimmer.

Auch das Home-Office findet in dieser Kellervariante viel Platz. Bei dieser Bauweise ist zudem die Feuchtebelastung aus dem Erdreich deutlich geringer als bei Standardkellern. Zugleich ist es möglich, größere Fensterflächen einzubauen und damit für viel Licht und eine gute Belüftung zu sorgen. Wird ein breiter Lichtgraben aus Betonfertigteilen vor dem Fenster realisiert, sind die Kellerräume fast so hell wie das Wohngeschoss. Die erste Voraussetzung für Wohnlichkeit im Kellergeschoss ist eine hochwertige Wärmedämmung. Sie vermindert nicht nur die Heizkosten, sondern verhindert auch, dass der Keller „schwitzt“. Feuchtigkeitsprobleme und Geruchsbelästigungen werden somit vermieden.

Gute Belüftung und eine solide Dämmung

Soll die relative Luftfeuchtigkeit, wie in den Wohngeschossen meist üblich, unter 60 Prozent bleiben, muss der Keller zusätzlich beheizbar und gut belüftet sein. Betonwände sollten dafür eine zehn bis zwölf Zentimeter dicke Dämmung erhalten. Allerdings, darauf weist der Fachverband Wärmedämm- und Verbundsysteme hin, sollten Dämmarbeiten vom Fachhandwerker ausgeführt werden.

Die Erfahrung zeigt: Nicht das Dämmmaterial, sondern die fehlerhafte Ausführung ist zumeist die Ursache für einen Teil der entsprechenden Probleme. Hausbesitzer sollten sich daher Rat bei zertifizierten Energieberatern und Fachhandwerkern holen. Und diese raten Bauwilligen: Vor dem Kellerausbau sollten Hausbesitzer prüfen, ob sie für ihr Vorhaben eine Genehmigung brauchen und ob ihr Keller überhaupt dafür geeignet ist. Denn für den Kellerausbau gibt es bestimmte Bauauflagen: Für die Umwandlung in Wohnräume muss der Keller beispielsweise eine Mindesthöhe haben und über ausreichend große Fenster verfügen.

Aber auch niedrigere, fensterlose Keller müssen unter heutigen Gesichtspunkten kein Dasein als Rumpelkammer fristen. Eine zusätzliche Toilette oder eine Wellness-Landschaft sind durchaus erlaubt. tth

Energiekosten sparen

MIT EINER SAUBER geplanten und fachgerecht gearbeiteten Innendämmung lassen sich, je nach eingesetztem Dämmstoff, zwischen fünf und 15 Prozent Energie beziehungsweise Heizkosten einsparen. tth
  
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